// Bruckbauer & Hennen - Flächennutzungs­plan der Gemeinde Nuthe-Urstromtal

Die Gemeinde Nuthe-Urstromtal ist flächenmäßig die größte Gemeinde im Land Brandenburg. Nachdem im Jahr 1998 der Flächennutzungsplan (Teilgenehmigung) und im Okt. 2005 die erste Änderung des Flächennutzungsplans genehmigt wurden, erarbeiten wir derzeit einen Flächennutzungsplan für den Zeitraum bis 2020. Der räumliche Geltungsbereich der Änderung umfasst alle 23 Ortsteile mit einer Gesamtfläche von 33.389,4 ha.

Dem Flächennutzungsplan ist als gemeindlicher Leitplan von besonderer Bedeutung für die gemeindlichen Planung. Als Schnittstelle zwischen gemeindlich räumlichen Entwicklungsvorstellungen und den von außen einwirkenden Rahmenbedingungen wie z.B. den Vorgaben der Landes- und Fachplanungen, des demografischen Wandels, ist der Flächennutzungsplan als vorbereitender Bauleitplan für die Kommunen zentrales Steuerungsinstrument. Der Flächennutzungsplan umfasst alle räumlichen Planungsaufgaben mit dem Ziel der bestmöglichen Entwicklung einer Stadt. Die Planaufstellung ist daher mit einem umfangreichen Beteiligungsverfahren verbunden. Innerhalb des Aufstellungsverfahrens haben die Behörden, die Nachbargemeinden sowie die Öffentlichkeit Mitspracherecht. Die unterschiedlichen öffentlichen und privaten Belange müssen angehört, diskutiert und gerecht untereinander abgewogen werden. Als vorbereitender Bauleitplan stellt der Flächennutzungsplan die Grundlage für rechtsverbindliche Bebauungspläne dar, ohne jedoch selbst Rechtsnorm zu sein. Bürger können aus den Darstellungen keine Rechtsansprüche ableiten, da der Flächennutzungsplan behördenverbindlich, nicht jedoch allgemeinverbindlich ist.

Im Flächennutzungsplan 2020 werden die Ziele und Leitbilder der Gemeinde Nuthe – Urstromtal entwickelt und auf Grundlage der Bevölkerungsprognosen des LBV, Abteilung Raumbeobachtung Flächenbedarfe bis zum Jahr 2020 ermittelt. Der demographische Wandel wird künftig einen erheblichen Einfluss auf den Wohnungsmarkt haben. Entscheidender Faktor ist nicht alleine der allgemein prognostizierte Bevölkerungsrückgang, sondern vor allem die Veränderung der Alterstruktur. Trotz der schrumpfenden Bevölkerung hält der Siedlungsflächenverbrauch aufgrund steigender Anzahl von Haushalten in der Bundesrepublik unvermindert an. Berücksichtigt wird dabei der genehmigte Landschaftsplan (1998) mit seinen Aussagen zu Schutzdarstellungen und Kompensationsmaßnahmen.

Mehr als 10 Jahre nach dieser Genehmigung des ersten Flächenutzungsplans muss sich die Gemeinde veränderten Entwicklungstendenzen wie der demografischen Entwicklung, der Wirtschafts- und Tourismusentwicklung stellen. Die Gemeinde bietet jedoch auf Grund der natürlichen Potenziale gute Voraussetzungen, stabilisierend auf die Bevölkerungsentwicklung einzuwirken. Genutzt werden müssen dabei die natürlichen Gegebenheiten – Landschaft, gewachsene dörfliche Strukturen, die ländliche Prägung und die schnelle Anbindung nach Berlin / Potsdam – und erhalten werden muss eine niveauvolle kommunale Daseinsvorsorge – abgestimmt auf die Vorhaltungen der Kreis- und Nachbarstadt Luckenwalde – kurz Nuthe-Urstromtal muss Identität schaffen. Der Mensch steht in der Gemeindeentwicklung Nuthe-Urstromtal im Mittelpunkt.

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